Konzerte

Orgelserenade

Zweimal jährlich - anfangs Februar und Ende September - findet in der Kirche Erlach die Orgelserenade statt: Eine Konzertreihe, zu welcher renommierte Organistinnen und Organisten eingeladen werden, auf unserer Metzler-Orgel ihre Künste einem interessierten Publikum zu präsentieren.

Mehr Informationen zur Metzler-Orgel finden Sie hier.

Die nächste Orgelserenade:

Maurizio Croci ist als internationaler Konzertsolist tätig und ist Professor für Orgel an der  Haute Ecole de Musique de Lausanne und künstlerischer Leiter des Internationales Orgelfestival Freiburg (Schweiz).

Preisträger des Internationalen "Paul Hofhaimer" Wettbewerbs in Innsbruck, wurde Maurizio Croci eingeladen, in ganz Europa, Russland und Japan zu spielen, darunter Konzerte im Mariinsky Theater in St. Petersburg, Musashino Concert Hall in Tokio und in Festivals wie Toulouse les Orgues, Orgelfestival Holland, Bachfest Leipzig, Festival Internazionale di Magadino, Madeira Orgelfestival und Milano Arte Musica. Dem Repertoire der Alten Musik verpflichtet, trat er in vielen europäischen historischen Orgeln auf, unter anderem in Innsbruck, Alkmaar, Freiberg, Amsterdam, Bologna, Roskilde, Lisboa, Naumburg und Salamanca. Im Jahr 2000 spielte er in Bern J.S. Bachs vollständiges Orgelwerk.

Mehrere seiner Konzerte wurden von Radio und Fernsehen ausgestrahlt (RAI, SDR, RNE, RSI, RSR, NPO). Maurizio Crocis CD-Aufnahmen mit italienischer und deutscher Renaissance- und Barockmusik, Solers Conciertos für zwei Orgeln (mit Pieter van Dijk) und Werke von J.S. Bach, wurden von den internationalen Kritikern gelobt. Seine letzte Bach-Orgel und Cembalo Aufnahme "Bach Mirrored" erhielt 2017 den "Preis der deutschen Schallplattenkritik".

Maurizio Croci gründete 2012 das Ensemble Il Pegaso, eine vielseitige Gruppe, die von erfolgreichen Musikern der frühen Musik gegründet wurde. Die Debüt-Aufnahme mit der ersten modernen Umsetzung neu entdeckter Kompositionen von Monteverdi und Frescobaldi wurde international geschätzt und belohnt. Das jüngste Projekt "Travestimenti" konzentrierte sich auf seltene Kontrafakta und Intabulationen der Monteverdi-Musik.

Seit 2005 ist er Professor für Orgel an der Haute Ecole de Musique de Lausanne (Schweiz) und seit 2004 Cembalo Professor an der Scuola Civica in Mailand, wo er von 2008 bis 2013 auch als Leiter der Abteilung für Alte Musik tätig war. Maurizio war Einladung zu Meisterkursen in ganz Europa, Russland und Japan und Jurys internationaler Wettbewerbe, ua Internationaler Orgelwettbewerb "Xavier Darasse" in Toulouse, Internationaler Schnitger Orgelwettbewerb in Alkmaar, Internationaler Orgelwettbewerb "Orgelstadt Lansberg", Grand Prix ECHO in Freiberg und Treviso, Internationaler Cembalo-Wettbewerb "Stadt Mailand", Pistoia Internationaler Orgelwettbewerb und der Internationale Kompositionspreis für die sechs historischen Orgeln von Mafra.

Maurizio Croci studierte Orgel und Cembalo an den Konservatorien von Mailand und Trient und setzte seine Studien an der Schola Cantorum in Basel mit Jean-Claude Zehnder und Andrea Marcon fort. Er studierte Musikwissenschaft an der Universität Fribourg bei Prof. Luigi Ferdinando Tagliavini. Als enthusiastischer Förderer historischer Orgeln war er Berater bei Restaurierungen von historischen italienischen Orgeln und beim Bau neuer Instrumente. Er ist Mitglied des Rates der künstlerischen Leiter der European Cities of Historic Organs (ECHO). (www.mauriziocroci.com)

Der Künstler über das Erlacher Konzert-Programm:

"En ouverture du programme , un hommage à A de Cabezón, organiste à la Cour de Charles Quint et premier grand compositeur pour clavier de l’ère moderne, qui beaucoup a influencé la musique des générations futures. Après la « Pavana con su Glosa » (l’une des premières version de la célèbre « Folia »), des variations sur un thème populaire et une transcription d’une chanson de Gombert, la « Gallarda Milanesa » (composée probablement à l’occasion de la visite à Milan en 1548 ) nous emmène vers l’Italie.

Deux siècles plus tard, les oeuvres de Gaetano Valerj sont profondément influencées par le Style galant et celui de l’opéra, tandis que, à l’aube du 20e siècle, le néoclassicisme de Respighi se tourne vers Bach dans un prélude au goût orchestral basé sur une mélodie de choral luthérien.

La dernière partie du programme, consacrée à J. S. Bach, repart idéalement de l’Italie avec un air varié « à la manière italienne » se poursuivant par une fantaisie clairement inspirée par le style des maitres français du 18e , peut-être par N. de Grigny (dont Bach copia le Livre d’Orgue). En conclusion, l’étonnante Fantaisie et Fugue en sol mineur où l’audacieux chromatisme de la fantaisie en style de récitatif est juxtaposé au contrepoint virtuose de la fugue."

 

 

Konzertraum Kirche Erlach

Die Kirche Erlach verfügt über eine hervorragende Akustik. Im Verlauf des Jahres finden in der Kirche Erlach verschiedene Konzerte von auswärtigen Ensembles und Chören statt.
Sind Sie interessiert, einen eigene solchen Anlass bei uns durchzuführen? Melden Sie sich via Sigristin oder Pfarramt bei der Konzertkommission, um einen geeigneten Termin zu vereinbaren.
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...und kürzlich gehört:

 

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